„Was Du ewig liebst, ist ewig Dein“. (J. Petri)


Die Geschichte unseres geliebten Heimatdorfes Tscheb beginnt 1801 und endet 1945. Ein Teil dieser Geschichte ist Teil unseres Lebens, Inhalt unserer Jahre, die wir dort am Rande des großen Rieds an der mittleren Donau verbrachten.

Mit der Dorf-Chronik blicken wir zurück auf die harte Zeit des Anfangs bei der Ansiedlung, die stetige Entwicklung bis hin zur Blütezeit, die erzwungene Flucht im Oktober 1944, die Verschleppung der daheim gebliebenen Tscheber, die Internierung der ebenfalls nicht geflüchteten Tscheber sowie das bittere Ende von Tscheb 1945:


Meine Freunde, wir werden hier mit der Geschichte konfrontiert, die Geschichte, die man nicht manipulieren kann, die Geschichte aus der man nicht aussteigen oder sie wegwerfen kann, wie ein altes verbrauchtes Hemd. Und dazu gehört auch unsere donauschwäbische Geschichte. Meine Freunde, in der Geschichte gibt es keine Stunde null. Die Geschichte ist ein Ganzes, sie umfasst Jahrzehnte und Jahrhunderte und Jahrtausende, die deutsche Geschichte. Und es ist ein Weg, meine Freunde, der aus alter Vergangenheit durch die Zeit zieht bis in unsere Gegenwart hinein und dann in die Zukunft weist.

Herrn Brücker (ehemaliger Bundes- und Landesvorsitzender der Donauschwaben) anlässlich des 5. Tscheber Heimattreffens 1985