Kaplan Franz Heizmann

Kaplan Franz Heizmann kam von Gajdobra am 1. Juli 1906 als Aushilfe nach Tscheb. Nach der Pensionierung von Pfr. Werner war er als prov. Administrator bis zum 14. Oktober 1907 in Tscheb tätig.

Er fand vieles – wohl durch das hohe Alter seines Vorgängers – im argen. Sein erstes Bemühen galt der Außenrenovierung des Gotteshauses und des Kirchendaches. Mit großem Eifer hatte er weitere Maßnahmen angeregt. Er war ein begabter Prediger, der es verstand, seine Zuhörer zu fesseln. Leider starb er schon 10 Jahre später 1916 in Subotica. In Gajdobra wurde er beerdigt.


Pfarrer Dr. Ignatz Resch

Ende Juli 1921 kam Pfarrer Dr. Ignatz Resch nach Tscheb. Er war ein Priester vom Scheite bis zur Fußsohle. Wegen seines Fleißes und seiner hohen Intelligenz verfügte er über ein großes Wissen. Pfarrer Resch war Dr. der Biologie.

Er galt als ein beliebter Prediger und gesuchter Referent für Vorträge und hatte die Aufgabe, das 100-Jahr-Jubiläum der Weihe der Pfarrkirche im Jahre 1922 vorzubereiten.


Pfarrer Johann Nuspl

Der letzte Pfarrer von Tscheb war Johann Nuspl. Er kam im Juli 1939 zunächst als Administrator nach Tscheb und wurde 1941, nachdem Pfarrer Resch in den Ruhestand ging, dessen Nachfolger.

Pfarrer Nuspl betreute die Gemeinde bis zur Vertreibung 1945. Am 29. Mai 1945 musste er in das Lager gehen.


Das Tscheber Pfarrhaus