1932: Bau der „Neuen Schule“ durch Tscheber Handwerker

Während der Amtszeit Horvaths (Schwiegersohn des Tscheber Notars Sazaly) wurde von 1929-1930 die „Neue Schule“ gebaut. Die treibende Kraft für diese Erweiterung der alten Schule war der Direktor, Lehrer Johann Hamann. Sämtliche Handwerksarbeiten wurden von einheimischen Kräften durchgeführt. Die Maurer- und Zimmermann Arbeiten wurden im Stundenlohn verrechnet. Die Aufsicht hatte der Polizeiführer Peter Zernberger. Das Bauholz, die Bretter, die Dachlatten und sämtliche Nägel lieferte die Holzhandlung Josef Tiefenbach. Die Schreiner Arbeiten, wie Türen, Fenster, Fußböden, Schulbänke, Tische Stühle und Schränke wurden ebenfalls von den Tscheber Tischlermeistern ausgeführt.Die Arbeiten wurden nach Betriebgröße vergeben. Das größte Unternehmen hatte Josef Tiefenbach. Notar Horvath war in seiner Amtsführung korrekt und daher in der Gemeinde geschätzt.

1934: Fertigstellung der „Neuen Schule“

Die vorhandenen Räumlichkeiten erwiesen sich bald wieder als nicht ausreichend. Deshalb ließ die Gemeinde die „Neue Schule“ erbauen. Sie schloss sich in einem Rechten Winkel der alten an. So verfügte die Tscheber Schule jetzt insgesamt über acht Unterrichtsräume, eine Direktoratskanzlei, über einen schönen Vorplatz, einen geräumigen, abgeschlossenen Schulhof und eine Hausmeisterwohnung.

1938: Große Innen-Renovierung der Pfarrkirche Tscheb

Im Jahre 1938 – sechs Jahre vor Flucht und Vertreibung – wurde eine große Innen-Renovierung der Kirche durchgeführt. Das elektrische Licht wurde installiert, die Malerarbeiten wurden erneuert, das Hauptaltarbild und die beiden Bilder an den Seitenaltären wurden restauriert.