1830: Der erste Hopfengarten wird angelegt

In unserer Gemeinde gab es neben allen anderen Kulturen wie Getreide, Mais, Zuckerrüben, Hanf, einen sehr ausgedehnten Hopfenbau. Unsere Hopfenbauern waren fortschrittlich und auch tüchtige Kaufleute. Zu allem aber sehr sozial eingestellt, denn im Hopfenbau gab es für viele Mitmenschen zusätzlichen Verdienst. Bis der Hopfen zum Verkauf kam an die Brauereien gab es viel Arbeit und Mühe, wurden doch zum Großteil alle Arbeiten mit der Hand gemacht. Es war Taglöhner Arbeit. Zeitig im Frühjahr fing die Arbeit im Hopfengarten an und dauerte bis nach der Ernte im Herbst. Eine alte Bauernregel sagt: „Der Hopfen will täglich seinen Herrn sehen“, d.h. man sollte beinahe jeden Tag im Hopfengarten arbeiten.

1834 – 1837: Bau des herrschaftlichen Tscheber Kastells

Im den Jahren 1834-1837 ließ der ungarische, adelige Gutsherr Nikolaus von Bezerédy das prachtvolle Kastell (Schloss), inmitten des großen Parks in der Verlängerung der Hauptstraße erbauen. Die Pläne dazu entwarfen Wiener Architekten. Ausgeführt wurden die Arbeiten von den Tscheber Maurermeistern Amann und Hoffmann. Es ist bis heute eine Sehenswürdigkeit im Ort geblieben.

Der erste Gutsherr in Tscheb Márffy ließ seinerzeit an der von Neusatz nach Palanka führenden Straße sein Herrschaftsschloss erbauen.Vor diesem Schloss in Richtung Donau ließ der Grundherr 1801 die Siedlung Neu-Tscheb errichten. In diesem Schloss lebten die nachfolgenden Gutsherren bis zur Herrschaft Bezerédy.

1838: Schule brennt ab

Die im Jahre 1924 erbaute, größere Schule fiel 1838 einem Feuer zum Opfer.

1839: Schulneubau

Schulneubau, da die im Jahre 1824 erbaute Schule 1838 einem Feuer zum Opfer fiel.