Es war wieder ein sonniger Pfingstsamstagmorgen, an dem sich erwartungsfroh die Tscheber vor der St. Andreas-Kirche in Reutlingen-Orschelhagen eingefunden hatten.

Der Bürgermeister von Celarevo teilte bei dieser Besprechung Roland Groh mit, dass der deutsche Teil des Friedhofes jetzt eingeebnet und mit einer Rasenfläche versehen werden wird. Für die nicht mehr erkennbaren Grabstätten bittet die Gemeinde um Angaben von Angehörigen, die noch wissen, wo die alten Grabstätten liegen. In der diesjährigen Heimatausschusssitzung, die wieder im Herbst stattfindet, wird diese Thematik eingehend behandelt.

Dann hatte Roland Groh das Vergnügen, die Weitgereisten Hans Hornung und Ehefrau Uschi herzlich zu begrüßen. Roland betonte, dass durch ihre Anwesenheit aus dem fernen Kalifornien unser Treffen besonders glänze.

Ein treuer Besucher aus Graz/Österreich, Adam Eckmayer mit Christine, hatte den weiten Weg wieder einmal nicht gescheut, um zu uns zu kommen. Dafür sprach ihm Roland Groh ganz besonders herzlichen Dank und Anerkennung aus.

Besonders erfreut begrüßte der Vorsitzende die Besucher, die zum allerersten Mal zum Treffen kamen. Es waren:

Aus Kroatien: Vincos Nadjs Bruder mit Ehefrau
aus Lichtenfels: Gitti Zillig (Tochter von Fahr Hans) mit Ehemann Siegfried
aus München: Rosi Maroseviz geb. Kis mit Ehemann
aus Hettenleidelheim: Nennstiel Elfriede geb. Mallog.


Tscheber Heimatortstreffen 2009

Entschuldigt hatte sich der Bundesvorsitzende Hans Supritz mit Familie. Er konnte dieses Mal nicht dabei sein, da er schon längerfristig eine terminliche Zusage an eine andere Ortsgemeinde vergeben hatte. Herr Supritz wünschte „seinen Tschebern“ einen guten Verlauf des Treffens.

Aus Celarevo verlas der Vorsitzende herzliche Grüße von Györgyi Damjanic geb. Kisch mit Eltern, Maria Kisch geb. Haman und Ehemann („wir werden an Sie denken und wünschen ein schönes und erfolgreiches Treffen!“) sowie von Becker Resi und Marie.

An Otto Tschepella, Reutlingen, der wegen eines Krankenhausaufenthaltes in diesem Jahr nicht bei uns weilen konnte, gingen an dieser Stelle ganz besondere Genesungswünsche.

Insgesamt konnten – trotz vieler Krankmeldungen – immer noch 53 Personen gezählt werden. All denen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnten, aber gerne da gewesen wären, schickte Roland Groh die besten Wünsche zur Genesung. Nach der Begrüßungsrede wünschte Roland einen freudigen Verlauf dieses Treffens, „damit alle noch lange gute Erinnerungen an dieses Zusammensein haben“. Pfr. Burger sprach das Tischgebet und es erfolgte das gemeinsamen Mittagessen (Gulasch mit Bandnudeln). Während der nächsten Stunden gestaltete „unser langjähriger donauschwäbischer Musikus“, Andreas Müller, die musikalische Hintergrundmusik.

Programmgemäß wurde die Altenehrung (über 80 Jahre) gegen 14.00 Uhr durchgeführt. In festlich gekleideter Tscheber Tracht übergab Alexsandra Groh Geschenke an die Altersjubilare:

Katharina Bittermann geb. Mausner, Bad Buchau
Pfr. Nikolaus Burger, Villingendorf
Hans Grieshaber,Vierkirchen
Katharina Groh, Leiwen
Anna und Franz Haditsch, Reutlingen
Georg Rieser, München
Apollonia und Peter Tiefenbach, Reutlingen
Theresia Windberg geb. Mausner, Bad Schussenried.

Allseits war während des gesamten Treffens eine rege und fröhliche Unterhaltung festzustellen.

Großes Interesse fanden wieder die Ausstellungstische:

Die beiden großen Schautafeln zeigten alte Fotos aus dem Archiv von Franz Haditsch. Sohn Stefan Haditsch hatte hier professionell die Bearbeitung und Abwicklung vorgenommen.

Duschko Galonja, der aus Celarevo verschiedene Seile mitgebracht hatte, bereicherte damit unsere diesjährige Ausstellung. So wie damals im alten Tscheb werden diese Seile heute noch in Celarevo angefertigt.

Cornelia Binnefeld geb. Groh zeigte auf 2 Tischen die donauschwäbischen Trachten, die ihre Tochter und ihr Sohn zu donauschwäbischen Festveranstaltungen tragen.

Abermals wurden noch nicht bekannte Handarbeiten aus der alten Tscheber Zeit, kunstvoll gestickt von Regina Reibl aus Tscheb, der Großtante von Elfriede Korol, ausgestellt.

Etwas Besonderes waren in diesem Jahr die zum Nachmittagskaffee angebotenen köstlichen Donauschwäbischen Kuchen.

Die „Bäckerinnen“ waren:

Binnefeld Cornelia aus Limburgerhof mit „Fürstenschnitten“
Haditsch Anna aus Reutlingen mit „Verhuddeldemm Rossgscherr“
Hessner Vera aus Reutlingen mit „Donauwellen“
Korol Elfriede aus Neckarsteinach mit Erdewiker Schnitten
Mayer Lissi aus Reutlingen mit „Cremebitten“
Mayer Traudl aus Vierkirchen mit „Buttermilchschnitten“
Nadj Lisl aus Reutlingen mit „Bühler Schnitten“
Rogitsch Hannelore aus Reutlingen mit „Kirschkuchen“
Tschepella Eva aus Reutlingen mit „Schmandkuchen“ .

Die Stunden an diesem unterhaltsamen Nachmittag vergingen viel zu schnell!

Vor dem Auseinandergehen sprach der Vorsitzende der HOG Tscheb, „unser Roland“, seinen aufrichtigen Dank an alle Helfer aus, die zum Gelingen des schönen Tages beigetragen hatten. Andreas Müller spielte den Kehraus. In froher Stimmung endete das 18. Tscheber Treffen in Reutlingen-Orschelhagen.

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