Unser Tscheb:

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NEWS:

 
Rückblick: Tscheber Heimattreffen 2016
Mit Vorfreude machten meine Schwester, Katharina Benning und ich, Ellen Schwindt geb. Benning, uns am Pfingstsamstag, den 14. Mai 2016, auf den Weg zu...
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Erinnerungen einer Tscheberin an die Internierung als Kind - Eine grauenvolle Zeit im Hungerlager Jarek (Bački Jarak) und im Vernichtungslager Kruschiwl (Kruševlje)
Am 2. Juni 1945 sind wir, unsere Mami Elisabeth Seider geb. Bittermann (36 lJahre), mein Bruder Michael (14 Jahre), meine Schwester Elisabeth (6 Jahre...
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Unsere Heimat heute - 71 Jahre nach der Vertreibung .- Reise nach Palanka–Obrovac–Tscheb/Serbien im August 2015
Der Palankaer und Obrovacer Heimatausschuss hatte die obige Busreise ausgeschrieben. Abwechslungsreiche Programmpunkte und die erfahrene und fachkundi...
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From Ulm to Tscheb - 21 to 27 September 2009
I had been thinking about it for quite a while and this year I was able to make it come true.A trip together with my second cousin to a villlage in to...
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Reise von Ulm nach Tscheb vom 21.-27. September 2009 - aus der Sicht eines Tscheber Nachkömmlings
Reise von Ulm nach Tscheb - 21. bis 27. September 2009 von Andrea Reibl, Berlin (Tochter von Andreas Reibl und Enkelin von Andreas Reibl sen. (Ba...
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Flucht von 60-70 Tscheber Familien vor Russischer Armee


12.10.1944

Durch die politische Entwicklung wurden die Volksdeutschen in der 1941 ungarisch gewordenen Batschka spätestens Anfang Oktober 1944 unmittelbar vor die Entscheidung zur Flucht gestellt. Aus politischen Rücksichten auf den letzten Bundesgenossen des Reiches in Südosteuropa waren konkrete Evakuierungspläne nicht aufgestellt worden. Seit Anfang Oktober 1944 herrschte daher zunehmend beklemmende Ratlosigkeit der deutschen Bevölkerung in der Gemeinde. Bleiben oder fliehen?
 
Am 12. Oktober verließen schweren Herzens und in der Hoffnung auf baldige Rückkehr 60 - 70 Familien mit Bauern- und Planwagen das geliebte Heimatdorf.  Vor allem Angehörige der jüngeren Generation zogen die Flucht der von der Besetzung durch Russen drohenden Gefährdung vor, wogegen die Älteren im Vertrauen auf ihre bewiesene Loyalität nicht gewillt waren, den ererbten Besitz freiwillig aufzugeben. Die Tscheber lebten mit der serbischen und slowakischen Minderheit in Frieden, auch während des zweiten Weltkrieges.
 
Auf der Flucht starben wenige, während die Daheimgebliebenen eine große Zahl an Lagertoten zu beklagen hatten. Viele davon sind jämmerlich verhungert, wurden erschossen oder zu Tode geprügelt.. Doch verschont von Leid und Not blieben auch die Weggegangenen nicht.  


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1918: Eigene Schule für Serben, Slovaken und Madjaren
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