Unser Tscheb:

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NEWS:

 
Rückblick: Tscheber Heimattreffen 2016
Mit Vorfreude machten meine Schwester, Katharina Benning und ich, Ellen Schwindt geb. Benning, uns am Pfingstsamstag, den 14. Mai 2016, auf den Weg zu...
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Erinnerungen einer Tscheberin an die Internierung als Kind - Eine grauenvolle Zeit im Hungerlager Jarek (Bački Jarak) und im Vernichtungslager Kruschiwl (Kruševlje)
Am 2. Juni 1945 sind wir, unsere Mami Elisabeth Seider geb. Bittermann (36 lJahre), mein Bruder Michael (14 Jahre), meine Schwester Elisabeth (6 Jahre...
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Unsere Heimat heute - 71 Jahre nach der Vertreibung .- Reise nach Palanka–Obrovac–Tscheb/Serbien im August 2015
Der Palankaer und Obrovacer Heimatausschuss hatte die obige Busreise ausgeschrieben. Abwechslungsreiche Programmpunkte und die erfahrene und fachkundi...
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From Ulm to Tscheb - 21 to 27 September 2009
I had been thinking about it for quite a while and this year I was able to make it come true.A trip together with my second cousin to a villlage in to...
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Reise von Ulm nach Tscheb vom 21.-27. September 2009 - aus der Sicht eines Tscheber Nachkömmlings
Reise von Ulm nach Tscheb - 21. bis 27. September 2009 von Andrea Reibl, Berlin (Tochter von Andreas Reibl und Enkelin von Andreas Reibl sen. (Ba...
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Die Herkunft der Ortsbezeichnung

Die Gemeinde Tscheb (sprich Tscheb mit einem langgezogenen, dunklen "e") führt heute in Serbien den Namen "Celarevo".

Während der Zugehörigkeit der Süd-Batschka zu Ungarn vor dem 1. Weltkrieg und während des 2. Weltkrieges - von 1941-1944 - hieß der Ort "Dunacseb".

Im Königreich Jugoslawien - von 1918-1938 - wird er "Cib" genannt.

Die Pfarrvisitationsakten aus den Jahren 1803, 1806 und 1810, wohl die ältesten Quellen der Geschichte Tschebs, geben als Ortsnamen "Neo-Cseb" bzw. "Uj-Cseb", zu deutsch: "Neu-Tscheb" an.

Die aus den Jahren 1813, 1816, 1824 und 1839 stammende Visitationsakten bezeichnen den Ort mit "Cseb"; die noch späteren Akten, ab dem Jahre 1906, mit "Dunacseb".

Über die Herkunft der Ortsbezeichnung "Cseb" bietet uns die "Etnographisch-Topographische Beschreibung dieses Kronlandes Cseb betreffend", die im Auftrag der Statthalterei des Kronlandes "Serbische Wojwodschaft und Temescher Banat" von 1859 bis 1860 durchgeführt wurde und 219 Ortsbeschreibungen, davon 218 aus der Batschka und Syrmien und nur eine aus dem Banat umfasst, folgende Erklärung:

"Angeblich soll ein Ungar, welcher in der Ernte durch Dreschen sein Brot zu verdienen versuchte, gesagt haben:

MENNYÜNK IDE CSEPELNI ("gehen wir hierher zum Dreschen"), und weil er und mehrere Ungarn wahrscheinlich auch da dasselbe getan hatten (sich durch Dreschen ihr Brot besorgt hatten), wurde sodann durch die Umgebung dieser Ort Cseb gennant - und dürfte daher auch der Name Cseb entsprungen seyn".

Diese volkstümliche Deutung des Ortsnamens Tscheb, die bislang noch keine Veröffentlichung erfahren hat, weist auf die Fruchtbarkeit der Gemarkung Tscheb und seiner Umgebung hin. Sie entspricht den Gegebenheiten.

Vorstehende Angaben sind aus dem Heimatbrief Nr. 11/Dezember 1982
- v. Pfr. Burger - entnommen.


18. 04.1941: Schulische Veränderungen durch Ungarnzugehörigkeit
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